Loading ...

Online-Magazin von mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz

Lesedauer ca. Min.

mfe - Online-Magazin von mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz

Online-Magazin von mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz

Suchen

Pandemie, Kostendämpfung, Tabakprävention – aber konkret?

Alle wissen es, aber keiner tut etwas

Pandemie, Kostendämpfung, Tabakprävention – aber konkret?

Die 51. Legislatur des Eidgenössischen Parlaments neigt sich langsam dem Ende zu. Bilanz ziehen ist im Moment weniger angesagt, weil die Wahllisten und Kandidaturen aufgestellt und beworben sowie heiss diskutiert werden. Somit steht die Zukunft, die nächste Legislatur im Zentrum der Politwelt. Für uns als politischer Berufsverband stellen sich jedoch aktuell folgende Fragen: Was wurde erreicht, was fehlt und was muss sich in der nächsten Legislatur dringend verbessern?

Das Fundament der Grundversorgung – der (fehlende) Nachwuchs

mfe Symposium

Das Fundament der Grundversorgung – der (fehlende) Nachwuchs

Unser Gesundheitswesen und die Bevölkerung brauchen dringend genügend Haus- und Kinderärztinnen. Trotzdem laufen wir Gefahr, dass wir diese qualitativ hochstehende, gut funktionierende und kostengünstige Basis für die schweizerische Gesundheitsversorgung verlieren. Das Fundament bröckelt bereits, weil einer der wichtigsten Bausteine fehlt: der Nachwuchs.

Kreative Ansätze für das Gesundheitssystem – Ideen gibt es viele

mfe Roundtable: Kandidierende im Gespräch

Kreative Ansätze für das Gesundheitssystem – Ideen gibt es viele

Am SGAIM-Kongress, zwei Monate vor den Wahlen, hatten wir für einmal die nächste nationale Politik-Generation auf dem Podium: Kandidierende aus den 6 grossen Parteien, aus Zürich und dem Aargau. Die Gesundheits-Wahlrezepte der Parteien und die persönlichen Ideen der Kandidierenden interessierten uns besonders.

Stärkung von Prävention und medizinischer Grundversorgung – die Früchte hängen gar nicht so hoch!

Grosses Potential für das neue Parlament

Stärkung von Prävention und medizinischer Grundversorgung – die Früchte hängen gar nicht so hoch!

Ein neuer Gesundheitsminister! Oder eine neue Gesundheitsministerin? Dies dürfte diejenige Schlagzeile sein, die die Grundversorger:innen der Schweiz am meisten interessiert. Zwar wird auch in der Ärzteschaft interessiert das kleine Spektakel der Bundesrats- und Bundeskanzlerwahlen verfolgt, aber wichtiger ist sicher diejenige erste Sitzung des neuen Bundesrates, die die Departemente verteilt. Denn auf dem Chefposten im EDI werden diejenigen Weichen gestellt, die unsere Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit beeinflussen, und dies nicht zu knapp.

Drei Politiker:innen, die viel für die medizinische Grundversorgung in diesem Land getan haben

Mit der neuen Legislatur verabschieden wir uns mit einem grossen Dankeschön

Drei Politiker:innen, die viel für die medizinische Grundversorgung in diesem Land getan haben

Medizinische Grundversorgung: Halb so viele Ärztinnen und Ärzte pro Kopf auf dem Land wie in der Stadt

Arztpraxen und Grundversorgung in der Schweiz 2018–2021

Medizinische Grundversorgung: Halb so viele Ärztinnen und Ärzte pro Kopf auf dem Land wie in der Stadt

Das Bundesamt für Statistik BFS hat bestätigt, was wir längst wissen und im haus- und kinderärztlichen Alltag spüren: Es hat zu wenig Haus- und Kinderärzt:innen, vor allem auf dem Land. Mit einem Wert von 0.8 Ärzt:innen pro 1'000 Personen liegt die Schweiz unter dem oft zitierten OECD-Wert von 1.0 Ärzt:innen. In städtischen Gebieten wird dieser Zielwert von 1.0 erreicht, auf dem Land liegt er mit 0.4 sehr deutlich darunter.

Hausärztemangel – dringender Handlungsbedarf

Die Zeichen stehen auf Sturm

Hausärztemangel – dringender Handlungsbedarf

Vorausgesagt hat mfe den Fachkräftemangel bei den Haus- und Kinderärzt:innen bereits seit Jahren. Jetzt ist er so akut, dass er für Patient:innen spürbar ist. Die Medien haben das Thema in den letzten Monaten deshalb auch intensiv aufgenommen.

Mehr Haus- und Kinderärzt:innen ausbilden - damit es auch morgen noch eine Grundversorgung gibt!

«Impulsprogramm Hausarztmedizin»

Mehr Haus- und Kinderärzt:innen ausbilden - damit es auch morgen noch eine Grundversorgung gibt!

Die Hausarztmedizin kann 94 % aller Gesundheitsprobleme selbständig behandeln und verursacht dabei nur 8 % der Gesamtkosten im Gesundheitswesen. Sie ist niederschwellig, effizient und hilft, Kosten zu sparen. Wenn wir die Haus- und Kinderarztmedizin nicht sofort stärken und für die Zukunft sichern, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Gefahr und führt – aus bekannten Gründen – zu noch höheren Gesundheitskosten.

Die Zeit läuft uns davon

Neuauflage Sonderprogramm Humanmedizin

Die Zeit läuft uns davon

Der Bund legt alle 4 Jahre seine Prioritäten für die Bildung, Forschung und Innovation fest, und verabschiedet mit der zugehörigen BFI-Botschaft jeweils auch ein grosses Finanzpaket. In Diskussion sind für die Jahre 2025 bis 2028 knapp 30 Mia. Franken. Damit werden die Eidgenössischen Technischen Hochschulen, die internationale Zusammenarbeit, die Schweizer Raumfahrt, die Forschungsorganisationen und auch die Bundesanteile an Hoch- und Fachhochschulen finanziert. In der Vergangenheit war man sich meist einig: Bildung ist eine der einzigen Schweizer Ressourcen und muss prioritär unterstützt werden. Doch der Spardruck, die mageren Jahre und als deren Botschafterin die Finanzministerin künden einen anderen Trend an…

Tarifarische Aufwertung der Haus- und Kinderärzt:innen ist absolut zwingend

Tarifverhandlungen

Tarifarische Aufwertung der Haus- und Kinderärzt:innen ist absolut zwingend

Mit der gleichzeitigen Einführung von TARDOC und ambulanten Pauschalen steht die beabsichtigte und dringend nötige Stärkung der ärztlichen Grundversorgung auf dem Spiel. Klar ist: Kollateralschäden dieser Tarifeinführung per 1.1 2026 werden die Haus- und Kinderärzt:innen unter keinen Umständen akzeptieren. Die Aufwertung der haus- und kinderärztlichen Praxen im Tarif muss gelingen. Jetzt und ohne Wenn und Aber!

mfe-Petition «Mehr Haus- und Kinderärzt:innen ausbilden - damit es auch morgen noch eine Grundversorgung gibt!» ist eingereicht

Über 53'000 Unterschriften sind ein starkes Zeichen

mfe-Petition «Mehr Haus- und Kinderärzt:innen ausbilden - damit es auch morgen noch eine Grundversorgung gibt!» ist eingereicht

Die Versorgungskrise in der Haus- und Kinderarztmedizin ist da. Es gibt viel zu wenige Haus- und Kinderärzt:innen für immer mehr Patient:innen. Patient:innen finden nur noch schwer oder gar keine Hausärztin oder keinen Kinderarzt mehr. Es fehlt an Ärzt:innen und genügend Nachwuchs. Der Handlungsbedarf ist riesig, alle wollen die medizinische Grundversorgung stärken und trotzdem passiert zu wenig. Die Bevölkerung fordert mit dieser Petition die Politik auf, endlich zu handeln und Sofortmassnahmen zu ergreifen.

«Ich wünsche mir eine Hausärztin und einen Kinderarzt.»

Editorial

«Ich wünsche mir eine Hausärztin und einen Kinderarzt.»

Es hat zu wenig Haus- und Kinderärzt:innen. Patient:innen wollen einen schnellen und kontinuierlichen Zugang zu den Gundversorger:innen. Versicherer wollen finanziell attraktive Hausarztmodelle anbieten… Alle wollen, wollen … und alle brauchen Haus- und Kinderärzt:innen...